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Skyfall

 

Skyfall: Viel Emotionen und ein harter Gegner. Das etwas andere Bond-Abenteuer (Trailer und Filmkritik)

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Inhalt: In „Skyfall“ wird Bonds Loyalität M (Judie Dench) gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Als der MI6 unter Beschuss gerät, erhält 007 (Daniel Craig) den Auftrag, die Angreifer aufspüren und unschädlich zu machen. Dabei trifft er auf den psychotischen Raoul (Javier Bardem). Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt...

Kritik: Einige amerikanische Kritiker preisen die 23. Bond-Produktion als die beste. Ist sie das? Mit einer fulminanten Eröffnungssequenz startet Bond (Daniel Craig) in „Skyfall“ seine neue Mission. Sie führt ihn dieses Mal nicht an pittoreske exotische Schauplätze und in die Arme zahlreicher (Bikini-) Schönheiten. Sam Mendes („American Beauty“, „Revolutionary Road“), ein Regisseur mit exzellentem Gespür für das Innenleben ‚seiner‘ Filmfiguren, verleiht sowohl dem legendären Leinwand-Agenten, wie auch dessen Gegenspieler (hervorragend gespielt von Javier Bardem) und ‚M‘ (Judi Dench) psychologische Tiefe. So gibt es denn zahlreiche emotionale, melodramatische Momente, die sich mit Rangeleien und knalligen Effekten wie explodierender Hubschrauber und U-Bahn-Crash abwechseln. Wo bleibt der geschüttelte Wodka-Martini in karibischer Kulisse? Wo die verführerischen Girls? Wo der etwas altbackene Charme sexueller Anspielungen? Unter der Prämisse betrachtet, dass Bond eben der ‚alte‘ Bond sein sollte, kann Sam Mendes Version nicht die beste sein. Zudem ist „Skyfall“ zu düster geraten (nahezu der ganze Film spielt in der Abenddämmerung oder nachts), der Plot etwas wirr und ziemlich dünn, und die Figuren unerwartet gefühlsbetont. Und die Bond-Mädels sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Sie sind entweder nur einige Sekunden zu sehen oder sterben schon nach wenigen Minuten. Wen diese Vorbehalte so kalt lässt wie der (fehlende) Martini, der darf sich auf 143 Minuten erstklassig inszenierte Action in kühler, aber brillant eingesetzter Optik freuen.        

Fazit: Etwas düster geratene ‚Bond by night‘-Action, mit zahlreichen Reminiszenzen an die bisherigen James Bond-Filme. Für Fans der Connery-Moore-oder Brosnan-Versionen allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.  

Isabella Fischer

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Skyfall / Agententhriller / GB 2012 / Regie: Sam Mendes / mit Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes u.a. / Verleih: The Walt Disney Company / 143 Minuten / Kinostart: 1. November 2012

Eure Kommentare

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bondgirl no1 09.11.2012 16:24
und hier noch die Wertung...
bondgirl no1 08.11.2012 14:24
Bin begeistert vom neuen Bond! Der geschüttelte Martini war da (im Casino in Shanghai!), zumindest ein Bondgirl war wie gewohnt verführerisch (und musste wie gewohnt daswegen sterben), und soooo düster war der Film nicht, bis auf die Szenen in der Kanalisation, U-Bahn und den show down in Schottland gabs reichlich Action im Tageslicht.Zitat aus tagesanzeiger.ch: "James Bond (...) zeigt sich heute verletzlicher als auch schon, aber immer noch unbesiegbar, ernster, aber immer noch ironisch, echter, aber immer noch als Held im Dienst seiner Majestät."Genauso sehe ich das auch! Der beste Bond-Film aller Zeiten ist es für mich dennoch nicht, da gefällt mir "Casino Royale" immer noch am besten.
Kuster 06.11.2012 09:08
Ich kann die Begeisterung der Presse und macher Medien nicht nachvollziehen. Ist zwar gute Action aber ist eben kein echter Bond vom alten Schlag.
franz 28.10.2012 12:32
So, nun habe ich den neusten Bond auch gesehen. An der Zürcher Nobelpremiere :-). Ich gehöre eben auch zu den eingefleischten Bond-Fans und bin mit Isabella Fischer weitgehend einverstanden. Ich hoffe aber, das nächste Abenteuer sei wieder etwas kürzer und dafür bondiger!
franz 06.10.2012 21:39
Zweiundzwanzig Mal habe ich den Bond gesehen, eigentlich 24 Mal, weil es gab schon einmal ein Casino Royal und auch Connery machte noch einen ausserhalb der Serie. Darum bin ich gespannt auf den 23zigsten!