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To Rome with Love

 

To Rome with Love: Woody goes italian! Erheiternd groteske Komödie mit Staraufgebot (Trailer und Filmkritik)

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Inhalt: Der junge Architekturstudent Jack (Jesse Eisenberg), der bis anhin glücklich mit seiner Freundin Sally (Greta Gerwig) zusammenlebt, lässt sich von der kapriziösen Monica (Ellen Page) verführen. Star- Architekt John (Alec Baldwin) versucht vergebens, Jack auf den richtigen Weg zu bringen. Da ist der pensionierte Opernregisseur Jerry (Woody Allen), der mit seiner Ehefrau Phyillis (Judy Davis) gerade in Rom weilt und das Gesangstalent eines Bestattungsunternehmers vermarkten will. Derweil wird der unscheinbare Leopoldo (Roberto Benigni) plötzlich von Paparazzis verfolgt und wird über Nacht eine lokale Berühmtheit. Während sich Leopoldo in seinem unverhofften Ruhm sonnt, verbringen Antonio (Alessandro Tiberi) und Milly (Alessandra Mastronardi) ihre Flitterwochen in Rom. Doch statt trauter Zweisamkeit verirrt sich Milly in der italienischen Hauptstadt und Antonio lernt das heissblütige Callgirl Anna (Penélope Cruz) kennen…

Kritik: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Und erst recht wenn es gilt, ein filmisches Werk in qualitativer Hinsicht als gelungen oder nicht gelungen zu bewerten. Sofern Sie ein cinephiler Experte sind, fokussiert auf das Werk dieses eigenwilligen Filmemachers, dann werden Sie wohl in veritabler Verwunderung die Augen reiben. Nicht nur ist die Filmlänge von 113 Minuten höchst ungewöhnlich für einen Woody Allen-Film. Auch der rastlose Aktivismus und das Ausreizen sattsam bekannter italienischer Klischees sind so ganz und gar nicht Woody Allen-like. Für alle Nicht-Experten gilt: „To Rome with Love“ ist eine unterhaltsame Komödie mit gewohnt intelligentem ironischem Woody-Wortwitz („Ein Mann ist attraktiv wenn er die Qualen des Daseins kennt“), schmissigen Italo-Klassikern (‚Volare‘ von Domenico Modugno), gefühlvollen Arien (‚Tosca‘ von Puccini, Verdis ‚La Traviata‘), einer aufreizend erotischen aber etwas deplatzierten Penélope Cruz, und überaus originell-witziger Situationskomik (die Witzigste – so viel sei hier verraten – hat mit einer Dusche zu tun).  Auch wenn formal nicht ganz gelungen – ich habe mich 113 Minuten lang köstlich amüsiert. Sollten Sie dies auch tun, dann haben wir zumindest eines gemeinsam: denselben Geschmack.  

Fazit: Woody Allen einmal ‚etwas anders‘. Sehr italienisch, sehr übertrieben, und sehr amüsant. Die perfekte Sommerkomödie für Rom-Fans und Liebhaber skurril-respektloser Inszenierungen.

Isabella Fischer

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To Rome with Love / Komödie / USA 2012 / Regie & Drehbuch: Woody Allen / mit Woody Allen, Alec Baldwin, Judy Davis u.a. / Verleih: Ascot-Elite Entertainment Group / 113 Minuten / Kinostart: 2. August 2012

Eure Kommentare

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Jeannette 26.08.2012 13:10
Da kann ich Isabella Fischer nur beipflichten. "To Rome with love" ist ein Film, in dem Mann/Frau sich 113 Minuten lang köstlich amüsieren kann.