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Mortdecai

 

Mortdecai: Kunstdiebstahl à la Johnny Depp. Krimikomödie, die nicht hält, was sie verspricht (Trailer und Filmkritik)

Inhalt: Charlie Mortdecai (Johnny Depp) ist ein reicher Kunsthändler und Teilzeitgauner, der auf eine Reise geht, um ein gestohlenes Gemälde zurückzuholen. Denn auf dem Gemälde ist der Code für ein Bankschliessfach vermerkt, in dem angeblich Nazigold versteckt ist. Mortdecai und sein schlagkräftiger Gehilfe Jock (Paul Bettany) begegnen auf ihrer Reise allerlei Hindernissen: von den Russen bis zum britischen Geheimdienst samt Inspektor Martland (Ewan McGregor) – kein Problem wird ausgelassen…

Kritik: Eine schwatzlastige, dünne Geschichte als klamottenhafte Srewball-Comedy aufgezäumt, ohne jeglichen Tiefgang, ohne jeden Charme. Schauspielerisch vom grimassenschneidenden Johnny Depp („Pirates of the Caribbean“, 2011) dominiert, der den Film auch produziert hat. Assistiert wird er von einer unterforderten, leblosen Gwyneth Paltrow (Oscar für „Shakespeare in Love“, 1999). Nur die beiden ‚Sidekicker' Ewan McGregor („Salmon Fishing in the Yemen“, 2012) und Paul Bettany („Transcendence“, 2014) bringen etwas Substanz in diese überkanditelte Krimi-Komödie. „Mortdecai“ langweilt von Minute zu Minute mehr und besticht durch wenig Witz und noch weniger Tempo. Einzig die zeitweise originelle Bildgestaltung können wir eines kleines Lobes würdigen.

Fazit: Der sonst brillante Johnny Depp entpuppt sich hier leider wieder als weiterer schauspielerischer Flop. Deppert gespielt und billig klamaukig inszeniert.

Benny Furth       Isabella Fischer

Mortdecai / Krimi-Komödie / USA 2014 / Regie: David Koepp / mit Johnny Depp, Gwyneth Paltrow, Ewan McGregor, Paul Bettany u.a. / Verleih: Ascot-Elite Entertainment Group / 107 Minuten / Kinostart: 29. Januar 2015

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