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Love is strange

 

Love Is Strange: Subtiles, emotionales Erwachsenenkino um Toleranz und Männerliebe (Trailer und Filmkritik)

Inhalt: Als 2011 die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in New York durchgesetzt wird, bekommen auch Ben (John Lithgow) und George (Alfred Molina) endlich die Chance, nach 39 gemeinsamen Jahren zu heiraten. Doch als Georges Musiklehrerstelle an einer katholischen Schule fristlos gekündigt wird, sind sie gezwungen, ihre Wohnung in Chelsea aufzugeben. Während George von einem benachbarten schwulen Polizistenpaar aufgenommen wird, kommt Ben bei der Familie seines Neffen in Brooklyn unter. Aber die neue Wohnsituation erweist sich als problematisch. Denn alle versuchen, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Das Provisorium wird immer mehr zum Dauerzustand und strapaziert die Nerven der Beteiligten zunehmend ...

Kritik: Eine berührende Liebesgeschichte, dieses Mal über zwei ältere Herren, von zwei aussergewöhnlichen Schauspielern Alfred Molina („Magnolia“, 1999; „Frida“, 2002; ) und John Lithgow („This is 40“, 2012, „Interstellar“, 2014) interpretiert. Regisseur und Drehbuchautor Ira Sachs („Married Life“, 2007) hat die dramatische Geschichte ohne übertriebenes Pathos inszeniert. Gekonnt umschifft er jede Klippe zum Gefühlskitsch. Die sehr stille, aber nicht allzu originelle Realisation dieser (fast) normalen Liebesgeschichte lebt ganz von der Schauspielkunst der beiden Hauptdarsteller, die ihre Rollen überzeugender nicht hätten spielen können.

Fazit: Alfred Molina und John Lithgow, brillant in der Rolle als älteres, homosexuelles Liebespaar. Drama für ein reifes Publikum.

Benny Furth

Love Is Strange / Liebesdrama / USA 2014 / Regie und Buch: Ira Sachs / Mit: John Lithgow, Alfred Molina, Marisa Tomei, Charlie Tahan, Manny Perez u.a. / Verleih: Xenix Filmdistribution GmbH / 98 Minuten / Kinostart: 11. Dezember 2014

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