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The Hunger Games (Die Tribute von Panem)

 

The Hunger Games (Die Tribute von Panem): Überleben mit Pfeil und Bogen. Wenn das kein Kult wird! (Trailer und Filmkritik)

Inhalt: Als die 12-jährige Prim für die Teilnahme an den gefürchteten Hungerspielen von Panem ausgelost wird, meldet sich ihre ältere Schwester Katniss (Jennifer Lawrence) freiwillig und nimmt mutig ihren Platz ein. Denn von 24 Jugendlichen aus Panems zwölf Distrikten, die jedes Jahr zu diesen rituellen Opfer-Spielen antreten müssen, wird nur ein einziger überleben. Ausgerechnet Peeta (Josh Hutcherson), mit dem Katniss seit ihrer Kindheit vertraut ist, wird als männlicher Kandidat ihres Distrikts bestimmt. Bis anhin glaubte Katniss, zu ihrem Jugendfreund, dem einzelgängerischen Gale zu gehören, doch als Peeta ihr Leben rettet, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch er erwidert ihre Gefühle. Das Spiel um Leben und Tod beginnt. Kann wirklich nur einer von ihnen überleben?

Kritik: Auf die Frage, ob und wann es zu einem 3. Weltkrieg kommen wird, antwortete der Physiker Albert Einstein einem Reporter etwa in diesem Sinne: er könne die Frage nicht beantworten. Aber es sei so gut wie sicher, dass es einen 4. Weltkrieg geben werde. Und dieser finde mit Pfeil und Bogen statt. Im Kontext dieses Statements betrachtet ist „The Hunger Games“ ein plausibler, wenn auch zeitweise etwas gar phantastischer Blick in die Zukunft. Mit der Einbindung von TV-Reality-Shows, Multimedia-Technologien und einer smarten Heroine hat Regisseur Gary Ross („Pleasantville“, „Seabiscuit“) dieses Sci-Fi-Abenteuer clever am Puls der Teenie-Hypes inszeniert. Obwohl die Special-Effects nicht durchgehend gelungen sind und die Handlung streckenweise ziemlich unlogisch ist, dürfte „The Hunger Games“ Millionen von jungen Kinogängern in Bann ziehen. Denn was sie hier auf der Leinwand sehen könnte ‚ihre‘ Realität sein. Zumindest wenn es nach Albert Einsteht geht. Angesichts der sich weltweit zuspitzenden geopolitischen und wirtschaftlichen Problemen betrachtet unsereins dieses Kinoabenteuer mit klammen Gefühlen...     

Fazit: Eine Mischung aus Germany sucht den Superstar, Dschungelcamp und römischem Gladiatorenspektakel. Die Welt als Touchscreen inklusive einer wagemutigen Amazone, die alles und jedes besiegt. Wenn das kein Teens & Twens-Kinoknüller wird...

Isabella Fischer

alt

The Hunger Games – Die Tribute von Panem / Sci-Fi-Adventure-Drama / USA 2012 / Regie: Gary Ross / mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Woody Harrelson, Lenny Kravitz u.a. / Verleih: Rialto Film AG / 142 Minuten / Kinostart: 22. März 2012

Eure Kommentare

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Kuster 23.03.2012 10:19
Wow. Toller Flim. Freue mich auf die Zukunft