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Savages

 

Savages: Durchgehend ziemlich brutaler, rasant inszenierter Drogenthriller mit Topstars besetzt! (Trailer und Filmkritik)


Inhalt: Die zwei jungen Marihuana-Dealer, Buddhist Ben (Aaron Taylor-Johnson) und Ex-Navy-Seal Chon (Taylor Kitsch) betreiben in Laguna-Beach Kalifornien ein lukratives Geschäft, als sich eines Tages die mexikanische Drogenmafia bei ihnen meldet. Diese will, dass sie ihr Business mit der mächtigen Patronin Elena (Salma Hayek) teilen oder ganz an sie abtreten. Da sie sich weigern, lässt diese die attraktive Bettgefährtin Ophelia (Blake Lively) von Killer Lado (Benicio Del Toro) und seinen brutalen Männern entführen. Sie drohen mit der Ermordung von Ophelia, sollten Ben und Chon nicht in den Deal einwilligen. Aber was Elena und Lado nicht vorhersehen konnten; Ben und Chon sind zu allem bereit, um ihre Freundin zu befreien. Mit Hilfe des dubiosen und korrupten Regierungsbeamten Dennis (John Travolta) erklären sie den Gangstern und deren Chefin den Krieg.  

Kritik: Zweifelsohne ist Regisseur Oliver Stone ein perfekter und routinierter Geschichtenerzähler. Dies hat er schon mit seinen Präsidentenportraits „JFK“,“W" und „Nixon“ bewiesen. Aber „Savages“ ist wieder einmal ein Stone-Blutbad à la "Natural Born Killers“, „U-Turn“ oder „Platoon“. Einzelne Dialogpassagen sind teilweise unverständlich und gewisse Bildkompositionen sind zwar genial (Kameramann Daniel Mindel), aber logisch nicht nachvollziehbar. Auffallend, dass Regisseur Oliver Stone sämtliche Hauptrollen visuell ideal besetzt hat. Travolta („Face/Off“) als schmieriger Staatsbeamter, Del Toro („Sin City“) als Psychokiller, Hayek ("Wild Wild West“) als fiese, skrupellose Drogenqueen, Livley („Gossip Girl“) als sexy und verletzliches Flittchen sowie die beiden Kumpels, Kitsch der ‚Harte‘ („John Carter“) und Taylor-Johnson („Nowhere Boy“) als der ‚Weiche‘. Die gekonnte Inszenierung wird jedoch durch die etwas gar einfache Idee der Schlusssequenz fast zunichte gemacht. Bei diesem Thriller ist das Filmende mit zwei Varianten klar fehl am Platz.

Fazit: Der Dreifach-Oscar-Gewinner Oliver Stone liess sich für „Savages“ gekonnt, wenn auch explizit blutig und brutal,  durch die Romanvorlage mit dem deutschen Titel „Zeit des Zorns“ von Don Winslow inspirieren. Kino für ziemlich nervenstarke Gemüter. 

Benny Furth

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Savages / Drogen-Thriller / Regie: Oliver Stone / USA 2012 / mit: Taylor Kitsch, Blake Lively, Aaron Taylor-Johnson, John Travoltaq, Benicio Del Toro, Salma Hayek, Emile Hirsch u.a. / Verleih: Universal International / 131 Minuten / Kinostart: 11. Oktober 2012

Eure Kommentare

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MK-Fan 26.10.2012 20:46
Ich hab zwar die gleichen Einwände wie der Benny Furth, würde aber besser bewerten :-)