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Das Missen Massaker

 

Das Missen Massaker: Mordsmässig witziges Missen-Spektakel, rasant und makellos realisiert! (Trailer und Filmkritik)

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Inhalt: Um eine düstere Familienschuld zu begleichen, nimmt die attraktive Jasmin (Meryl Valerie) an den Miss-Schweiz-Wahlen teil. Zusammen mit ihren Konkurrentinnen fährt sie für eine Woche auf ein Inselparadies im Tanga-Atoll. Unter einem prächtigen Sternenhimmel begegnet sie am Strand nicht nur ihrer ersten Liebe, dem Fotografen Serge (Patrick Rapold), sondern auch dem leibhaftigen Tod! Denn innert kurzer Zeit werden zahlreiche Missen umgebracht. Wer verbirgt sich unter den Masken des wahnsinnigen Killers? Alle sind verdächtig. Auch Jasmin...

Kritik: Er kann es einfach, der Michael Steiner. Der Regisseur von „Grounding“ und „Mein Name ist Eugen“ ist neben Marc Forster der talentierteste schweizer Geschichtenerzähler. Nicht nur dank exzellentem Gespür für Schauspielführung, Dramaturgie und Erzählrythmus, sondern auch dank hochbegabtem  Team (in fast allen Steiner-Filmen der Kameramann Pascal Walder, Cutter Benjamin Fueter). Obwohl der nach Splatter-Movie tönende Titel Schlimmstes erahnen lässt, überrascht „Das Missen Massaker“ mit origineller Situationskomik, unerwarteten Twists und beachtlich talentierten Missen (allen voran Nadine Vinzenz als ‚Miss Ostschweiz‘ Monika, die Anita Burri persifliert). Auch wenn die eine oder andere Szene in manchen Augen etwas grenzwertig erscheinen mag (na ja, z.B. die etwas kuriose und ziemlich überflüssige Rammlerszene) und man wohl nächtelang darüber philosophieren könnte, ob Steiner die Synthese von Horror und Komödie gelungen ist – es schmälert diesen Missen-Spass in keinster Weise. Denn – Michael Steiner kann es einfach. Nicht nur Filme machen, sondern mit ihnen auch ein grosses Publikum auf unbeschwerte Weise bestens zu unterhalten. Getreu nach dem Credo des grossen amerikanischen Regisseurs Billy Wilder: man geht ins Kino um sich zu unterhalten und nicht um zu analysieren. Hoffen wir, dass Steiner nicht auch wie Forster nach Hollywood eilt und uns mit den ach so zahlreichen biederen, braven und bemühten helvetischen Komödien und Tragödien alleine lässt.    

Fazit: Eine komödiantische Horror-Groteske made in Switzerland, die den Vergleich mit Blockbuster-Scary-Movies aus Hollywood nicht zu scheuen braucht. Um es im Missen-Jargon auszudrücken – voll easy, voll cool.

Isabella Fischer

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Das Missen Massaker / Schweiz 2012 / Regie & Co-Autor: Michael Steiner / mit Mike Müller, Nadine Vinzenz, Martin Rapold u.a. / Verleih: Filmcoopi Zürich / 98 Minuten / Kinostart: 23. August 2012

Eure Kommentare

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Kuster 08.09.2012 16:45
Super Film. Echt lustig und für einen Schweizer Film gut gemacht. Wirklich ein Spass für Alle. Kann ich nur empfehlen. Verstehe garnicht warum man so schlecht über den Film schreibt.
lyraba 06.09.2012 21:07
Vielen Dank für die Tickets!Am Anfang hatten wir etwas bedenken,haben wir das nicht schon tausen mal gesehen?Guter Film, witzige Szenen und es bleibt bis zum Schluss eine Überraschung wer den jetzt der Mörder ist.Gelungene Sache und wirklich zu empfehlen.Da hat Hollywood schon schlechters produziert.