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Arbitrage

 

Arbitrage: Starpower in Finanz-Thriller um Legalität und Illegalität, Macht und Moral (Trailer und Filmkritik)

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Inhalt: Robert Miller (Richard Gere) scheint an seinem 60. Geburtstag alles im Leben erreicht zu haben. Er ist erfolgreicher Hedgefonds-Manager in New York und liebender Ehemann und Familienvater. Doch hinter diesem glitzernden Schein droht seiner beruflichen Karriere und seiner Firma Ungemach. Miller versucht verzweifelt, sein Trading-Unternehmen an eine grosse Bank zu verkaufen, bevor Falschbuchungen und Tricksereien auffliegen. Aber auch im privaten Leben spielt Miller ein doppeltes Spiel: Neben seiner Ehe pflegt er eine Affäre mit der französischen Kunsthändlerin Julie (Laetitia Casta). Doch dann passiert ein folgenschwerer Unfall; seine gut gehüteten Geheimnisse drohen aufzufliegen. Aber Miller setzt alles daran, diese Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Auch wenn dies bedeutet, seine eigenen moralischen Grenzen zu überschreiten und auf illegale Methoden zurückzugreifen…

Kritik: Er ist wohl einer der vielbeschäftigsten Stars aus der Schauspieler-Seniorenklasse. Keiner trägt das graumelierte Haar so üppig und verführerisch wie er – Richard Gere („American Gigolo“, „An Officer and a Gentleman). Einst das ultimative Sexsymbol der 80er Jahre macht der inzwischen 63- jährige seit jeher weniger mit darstellerischem Können auf sich aufmerksam denn vielmehr durch seine gelungene Wahl an attraktiven Filmstoffen und seinem Engagement für den Buddhismus. In „Arbitrage“ (auf deutsch gleichbedeutend mit ‚Kursunterschied‘) spielt Gere den etwas in die Jahre gekommenen Abzocker-Frauen-Verführer. In des wohlwollenden Auge mancher Betrachterinnen ist und bleibt er immer noch der sexy Kerl mit den lasziven Körperbewegungen und einer wohlgestaltenen Körpermitte. Auch wenn sein Spiel in „Arbitrage“ ziemlich blutleer wirkt und sein Bauchansatz nicht zu übersehen ist. Was die Inszenierung betrifft, so ist die Exposition etwas zu langatmig geraten, und dem peniblen Hingucker werden einige Ungereimtheiten in der Continuity und Erzähllogik auffallen. Was soll’s, „Arbitrage“ ist solides Thriller-Kino, mit einem mutigen Story-Final und einem immer noch höchst attraktiven Silberschopf. Zumindest in den Augen so mancher Forty-Something-Kinogängerin.   

Fazit: Der etwas andere „Wall Street“-Thriller. Glaubwürdiges Drama mit einem etwas unterforderten Richard Gere und einer bravourösen Susan Sarandon.  

Isabella Fischer

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Arbitrage / Thriller / Regie: Nicholas Jarecki / USA, Polen 2012 / mit: Richard Gere, Susan Sarandon, Tim Roth, Brit Marling, Laetitia Casta u.a. / Verleih: Ascot-Elite Entertainment Group / 100 Minuten / Kinostart: 11. Oktober 2012

Eure Kommentare

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franz 01.10.2012 17:19
Was ich noch vergessen habe: Den Film habe ich am ZFF gesehen, denn er kommt ja offiziell erst am 11. Oktober ins Kino!
franz 27.09.2012 22:19
Habe den Streifen gesehen. Gute Story, interessante Dialoge, schwache Schauspielleistungen. Einzig Susan überzeugt, kommt aber fast nicht vor.