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The Nest

 

The Nest: Realistisch inszeniertes Psycho-Familiendrama, eindrücklich und berührend (Trailer und Filmkritik)

Inhalt: Mitte der 1980er Jahre ziehen Allison (Carrie Coon) und ihr Gatte Rory (Jude Law) mit ihren zwei Kindern von einem amerikanischen Vorort nach Grossbritannien. Denn Rory, ein ehrgeiziger Unternehmer, sieht in seinem Heimatland die Chance auf das grosse Geld. An seine eigenen Illusionen klammernd, mietet er einen weitläufigen aber düsteren Landsitz. Doch bald schon droht die Familie unter dem unerschwinglichen Lebensstil zusammenzubrechen. Rory und Allison steuern auf eine unausweichliche Krise zu …

Kritik: Regisseur Sean Durkin ist eine eindrückliche Familientragödie gelungen. Ein Yuppie-Ehepaar, das an ihren Lebenslügen zerbricht – brillant charakterisiert und interpretiert. Beide Schauspieler, Carrie Coon ("Gone Girl", 2014) und Jude Law ("The New Pope", 2019 ) sind darin absolut glaubwürdig. Die Story ist narrativ klug aufgebaut. Von Beginn weg steigert sich die Atmosphäre kontinuierlich und spannend, unterstützt von einer perfekten Kameraarbeit und adäquater, bedrohlicher Musikuntermalung. 

Inside: Regisseur Sean Durkin („Martha Marcy May Marlene“, 2011 ), geboren 1981, wuchs in den 80er und 90er Jahren in England und Amerika auf. So nahm er aus eigenen Erfahrungen die soziokulturellen und landschaftlichen Unterschiede dieser beiden Orte wahr. Vor diesem Hintergrund entstand die Konzeption von ’The Nest’ (deutscher Titel ‚Alles zu haben ist nie genug‘), dessen Originaldrehbuch von ihm stammt.

Benny Furth

The Nest / Familiendrama / Regie und Drehbuch: Sean Durkin / Mit: Jude Law., Carrie Coon, Charlie Shotwell, Oona Roche u.a. / 107 Minuten / USA 2020 / Verleih: Ascot-Elite / Kinostart TBA

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